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Bei Beginn der Insulintherapie gab es nur tierische Insuline mit der Wirkdauer des Normalinsulins bis 7 Stunden. Ferner waren Blutzuckerselbsttests lange Jahre nicht machbar, so dass man sich in der ambulanten Medizin viele Jahre mit Urinzuckerkontrollen behelfen musste. Diese zeigen naturgemäß erst sehr zeitverzögert und indirekt die Konzentration des Blutzuckers an. Aufgrund der kurzen Dauer der Wirkung des Insulins strebte man danach, eine Vereinfachung für den Diabetiker zu erzielen. Hans Christian Hagedorn, ein dänischer Forscher, entwickelte 1936 aus Protamin und Schweine-Insulin das erste langwirkende Insulinpräparat, das unter der Bezeichnung Neutral Protamine Hagedorn beziehungsweise NPH-Insulin heute noch verwendet wird.

Folgeerkrankungen von Diabetes durch Schäden in kleinen Adern:

Erblindung:
Diabetes zerstört die Kapillaren der Netzhaut im Auge. Diabetes ist die häufigste Ursache von Erblindungen im Alter von 20 bis 74 Jahren. Nach 20 Jahren Diabetes haben 60 bis 80 Prozent der Diabetiker Sehverluste.
Nervenschaden:
Diabetes zerstört die Kapillaren in kleinen Nerven. Es beginnt mit einem Verlust des Vibrationsempfindens in den Füßen. Danach treten Störungen der Empfindungen von Temperatur und Schmerz auf.
Es kann zu dauerndem Kribbeln und Jucken kommen.
Nierenschaden:
Diabetes zerstört die Kapillaren in den Nieren. 40 Prozent aller Diabetiker entwickeln einen Nierenschaden. Menschen, die erstmalig an die Dialyse müssen, sind zu über 40 Prozent Diabetiker.
Erkrankungen von Diabetes durch Schäden bei großen Adern:
Durchblutungsstörung der Beine
Diabetes verstopft die Adern in den Beinen. Dies kann zu einer Amputation führen. Diabetiker leiden 5x häufiger an einer Durchblutungsstörung der Beine. Sind die Beine betroffen, ist fast immer auch eine Durchblutungsstörung an Herz und Gehirn gegeben. Das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt ist erhöht.
Herzinfarkt
60 Prozent der Menschen mit Herzinfarkt haben Diabetes.Diabetes verstopft die Adern zum Herzen.
Schlaganfall
Diabetes verstopft die Adern zum Gehirn. Mindestens 20 Prozent aller Patienten mit Schlaganfall haben Diabetes. Für Diabetiker besteht ein 4x höheres Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden.

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